Die Kritischen
Kirche bietet Raum für Selbstbesinnung!
Die Kritischen und die aufgeschlossene Kirche
Eine Kirche, die gegenüber den aktuellen gesellschaftlichen Fragen wirklich aufgeschlossen ist, alte Wahrheiten immer wieder neu durchdenkt, ihre Verantwortung wahrnimmt und sich engagiert – das ist ganz nach dem Geschmack der Kritischen. So wird Kirche auch erlebbar beispielsweise in einem Gottesdienst zum Thema „Aid(s)“. Nur wenige wohnen im Gebiet der Gemeinde, in der dieser Gottesdienst statt findet. Die meisten sind weit gefahren, sie haben über Bekannte davon gehört, über die monatliche Publikation der Citykirche oder über den Freundeskreis der Aids-Seelsorge. Die Kirche ist voll bis auf den letzten Platz. Betroffene sind gekommen, Angehörige, Freunde, Interessierte und Engagierte. Viele der Anwesenden sind gar nicht in der Kirche, ihnen fällt zum Thema Aids erstmal nicht die Religion ein oder die Kirche als moralische Instanz. Aber die Idee ist gut: einmal innehalten in einem schönen Raum, stillstehen bei einem Problem, das sonst keinen Raum im Alltag hat, das totgeschwiegen wird, unter den Tisch fällt.
Eine ausführliche Beschreibung dieses Milieus finden Sie im Buch "Milieus praktisch" ab Seite 69.

